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“Der Druck zerstört mich” – Das Problem unserer Generation

Vor einigen Tagen habe ich ein Video einer Youtuberin gesehen, mit dem Titel “Der Druck zerstört mich”. Daher habe ich mich dazu entschlossen, meine Gedanken mit euch zu teilen. Immer wieder merke ich, wie viele Menschen privat so viel davon erzählen, wie unzufrieden sie eigentlich mit sich selbst sind und von sich selbst immer mehr verlangen. Dabei scheint das Leben von genau diesen Menschen doch so perfekt zu sein. Aber was wir wissen ist, dass es kein perfektes Leben gibt. Auch Menschen, mit einem tollen Haus, tollem Style und einem guten Job, haben Sorgen und Ängste. Und diese Sorgen und Ängste sind auch berechtigt. Jeder hat seine Probleme, die einen weniger und die anderen mehr. 

Social Media – Fluch oder Segen?

Social Media hat bisher vieles ermöglicht. Plattformen,  auf denen man seiner Kreativität freien Laufen lassen kann. Da ist dann aber noch was. Es ist mehr als Inspiration. Denn auch auf Social Media streben wir Perfektionismus an. Ich möchte hier gar nicht zu sehr auf diesen Punkt eingehen, denn ich glaube, dass  jeder dieses Problem kennt und diesem auch bewusst ist. Allerdings ist es so, dass man Social Media auch bewusst als etwas negatives wahrnehmen muss. Man sollte Accounts, die einem nicht gut tun, entfolgen. Und auch seine Aktivität auf sämtlichen Social Media Kanälen einschränken. Manchmal bin auch ich erstaunt darüber, wie viel Zeit ich auf Instagram usw. verbringe. Erst wenn man anfängt Social Media auch mal kritisch zu betrachten, beginnt man auch ernsthaft zu selektieren. Womit starte ich meinen Tag, was möchte ich mir ansehen, wem und was möchte ich heute Aufmerksamkeit schenken? Möchte ich wirklich sehen, was sich jemand wieder bestellt hat oder wie gut jemand wieder aussieht? Ich rede hier gar nicht davon, auf etwas zu verzichten, denn auf Social Media könnte ich und möchte ich auch nicht verzichten, aber eben es mal etwas kritisch zu betrachten und den Konsum zu reduzieren. 

Fühle ich mich besser, wenn ich perfekt bin?

Erst einmal möchte ich erwähnen, dass jeder Perfektionismus anders definiert. Für den einen ist es das Aussehen, für den anderen die inneren Werte. Ästhetik ist allerdings ein Begriff, was in den letzten Jahren, meiner Meinung nach aufgrund von Social Media, eine zunehmende Bedeutung gewonnen hat. Ja, ich lege auch Wert auf eine gute Ästhetik, aber zu viel des Guten, schadet. Denn was bringt es mir, wenn ich top aussehe, mich aber flop fühle? Auch ich hatte Phasen, in denen mein Gewicht, meine Haut oder meine Outfits mir sehr gefallen hatten, ich mich aber trotzdem nicht gut und ausgeglichen fühlte. Seit dem Corona Lockdown schminke ich mich viel weniger und ich mache auch viel weniger Outfit Posts, weil es mir nicht mehr so wichtig ist. Stattdessen lege ich Wert auf eine gute Hautpflege Routine, natürliche Produkte und gemütliche Home Outfits. Ich sitze sehr selten zu Hause in meinen Pyjamas, denn ich möchte mich auch zu Hause gut fühlen.  Vor Kurzem habe ich mir zwei Loungewear bei MREP bestellt. Ich mag den Stoff sehr gerne, da er schön flauschig ist und dadurch warm hält. Neben dem weißen Loungewear, habe ich mir auch einen braunen bestellt. Die Farbe braun ist aktuell total im Trend und erinnert mich sehr an die Zeit von früher. Denn lange ist es her, dass braun mal die Trendfarbe war. 

Druck kann auch positiv sein.

Was würde passieren, wenn wir keinen Druck verspüren würden? Würde man dann noch zu irgendwas kommen? Fakt ist, dass wir mit etwas Druck besser arbeiten können. Jeder braucht einen gewissen Druck. Allerdings darf dieser Druck nicht überhand nehmen. Denn dann bewegen wir uns in einem Teufelskreis. Man muss sich selbst auch mal loben können oder auf sich stolz sein. Vielleicht sollte man an den Weg denken, den man zurück gelegt hat und mal Revue passieren lassen, was man alles schon geschafft hat. Manchmal ist es auch gar nicht mal so verkehrt, die Tipps von anderen Menschen, die uns nahe stehen anzunehmen. Auch sie erkennen das, wenn man zu viel arbeitet oder sich zu viel unter Druck setzt. Man muss sich selbst auch mal stoppen können und dem Ganzen Grenzen setzen. Ich finde, dass Stress immer noch ein Faktor ist, der unterschätzt wird. Man kann auch ohne Stress viel erreichen, glücklich sein oder im Einklang mit sich selbst leben. Gestresst zu sein, heißt nicht viel geschafft zu haben. 

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit MREP entstanden. 

2 Comments

  • Sandy

    Toller Post, ich kann dir in vielen punkten wirklich nur zustimmen! Ich merke es an mir selbst auch total, dass ich total deprimiert bin, weil ich mich zu viel mit Leuten auf social media vergleiche…

    Liebe Grüße
    Sandy GOLDEN SHIMMER

  • Elisa

    Liebe Berna,
    toller Beitrag und ein ganz wichtiges Thema, das du da ansprichst. Ich habe durch Social Media und Instagram auch häufig Druck, da ich will, dass mein Leben schön und spannend aussieht, doch seien wir mal ehrlich: Jeder Mensch hat auch langweilige Dinge in seinem Leben, die dennoch wichtig sind und gemacht werden müssen.
    Ich versuche mich aber grundsätzlich weniger mit “perfekten” Profilen zu beschäftigen, da das alles eine Scheinwelt ist und jeder Mensch Up and Downs hat.
    Ich wünsche dir einen schönen Freitag, Elisa xx von http://www.beautyinsimplicity.de

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